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Unser Bundesfreiwilligendienst bei Social Web macht Schule

Tilman und Jeremy haben Social Web macht Schule die letzten 12 bzw. die letzten sechs Monate tatkräftig als Bundesfreiwillige unterstützt. Neben vielen kreativen Ideen, sorgfältiger Workshop-Vorbereitung und unterhaltsamen Videos für Social Media haben sie vor allem das Team mit ihrer aufgeschlossenen und humorvollen Art bereichert. Zum Abschied lassen beide ihre Zeit bei uns noch einmal Revue passieren. Wir sagen Danke und wünschen euch Beiden nur das Beste, für alles, was jetzt kommt.

Und wir hoffen auch, dass es ein baldiges Wiedersehen gibt! :)



Tilman:

Wenn ich meinen Bundesfreiwilligendienst bei Social Web macht Schule in drei Worten beschreiben müsste, wären es: vielfältig, lustig und lehrreich.

Ich blicke auf ein facettenreiches und von Highlights geprägtes Jahr zurück. Eines davon ist das Kindermedienfestival Goldener Spatz, bei dem Marcel und ich drei wundervolle Tage hatten. Weitere Highlights sind die verschiedensten Workshops, die ich über die Zeit mit den unterschiedlichsten SWmSlern bestritten habe. Zum einen habe ich durch die vielfältigen Workshopthemen, sei es zu Künstlicher Intelligenz oder zu Fake News im Netz, wertvolles Fachwissen erworben. Dadurch konnte ich mir einen neuen Blick auf digitale Medien verschaffen sowie diesen nachhaltig verändern und schärfen. Andererseits konnte ich auch an deren Weiterentwicklung mitwirken und spezifische Themen für Elternabende wie auch Lehrkräftefortbildungen erstellen. Zu den alltäglichen Aufgaben gehörte natürlich auch das Vorbereiten der Workshops, was in Kombination mit Musik echt viel Spaß bereitet hat.


Auch abseits der Aufgaben war die Teamstimmung super harmonisch und von viel Lachen geprägt. Es gab viele tolle Teamevents wie gemeinsames Grillen auf der Dachterrasse, Bowling und das Sommerfest. Nicht zu vergessen ist die Weihnachtsfeier samt dem selbst zusammengestellten Buffet und dem kleinen Abendprogramm. ;) Durch den besonders familiären Umgang miteinander war das Arbeiten einfach toll. In diesem Umfeld durfte ich lernen, Verantwortung zu übernehmen und habe das große Vertrauen sehr geschätzt. Der Bundesfreiwilligendienst hat mich außerdem offener und selbstbewusster werden lassen. Das merke ich im Arbeitsalltag bei den Workshops mit Kindern und im Büro ebenso wie in meiner persönlichen Entwicklung und im Umgang mit anderen Menschen.


Ich bin froh, mich für einen Bundesfreiwilligendienst beworben zu haben, und habe ihn auch keine Sekunde lang bereut. Für mich ist dieses Kapitel nun leider vorbei. Jetzt beginnt ein neuer Abschnitt, denn für mein Studium geht es für mich nach Leipzig. Daher wünsche ich allen aus dem Team eine tolle Zeit und nur das Beste für die Zukunft. Hoffentlich sieht man sich mal wieder!



Jeremy:

Für mich dauerte der Bundesfreiwilligendienst zwar nur ein halbes Jahr, aber es fühlte sich an, als hätte ich mich direkt auf meine weitere Zukunft vorbereitet. Zuvor habe ich ein halbes Jahr in einem Krankenhaus gearbeitet, wo ich zwar auch viel mit Menschen zu tun hatte, aber auf eine andere Art. Ich hatte das Gefühl, im sanitären Arbeitsleben nie richtig angekommen zu sein. Sowohl die Arbeitszeiten als auch die Mitarbeitenden waren nicht auf meine Interessen abgestimmt. Anders wurde es dann, als ich bei SWmS anfing. Schon in der ersten Woche wusste ich, dass ich dazugehöre und gut eingearbeitet wurde. An meinem zweiten Tag durfte ich direkt mit auf einen Medienkompetenz-Workshop für eine 3. Klasse. Dort lernte ich zwar inhaltlich nicht besonders viel Neues, aber etwas ganz Besonderes und Wichtiges: Mir liegt die Arbeit mit Kindern. Viele würden behaupten, es sei immer schwierig, bei einer neuen Arbeit anzukommen. Aber dieses Gefühl verspürte ich keine Sekunde bei SWmS. Nicht nur mein Arbeitsplatz war schön hergerichtet, sondern auch die Arbeitsatmosphäre war super. Jedes Mal gab es etwas zu lachen oder interessante Gesprächsthemen in der Mittagspause.


Ich würde auch sagen, dass ich über mich selbst hinausgewachsen bin, vor allem auf kreative und soziale Art. Durch wechselnde Designaufgaben für unseren Instagram-Account oder auch für Elternabende lernte ich, mich kreativ auszuleben. Mein persönliches Highlight bei SWmS war das „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage"-Landestreffen in Chemnitz, das ich gemeinsam mit Sophia (meiner Kollegin) erleben durfte. Dort merkte man, dass es doch sehr viele Kinder gibt, die sich für das Thema Stereotype in Medien interessieren.


Ich würde für mich sagen, dass ich froh bin, meine Einsatzstelle gewechselt zu haben und mein restliches halbes Jahr noch bei SWmS verbringen zu können. Für mich geht es jetzt auf ein Berufliches Gymnasium im Bereich Gesundheit und Soziales. Danach möchte ich – dank der Einblicke in die Workshops von SWmS – Grundschullehramt studieren. Und vielleicht sieht man mich dann als Werkstudent wieder bei SWmS.


Danke für die wundervolle Zeit und die Erfahrungen, die ich bei SWmS mitnehmen durfte.


 
 
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