Jede Woche bekomme ich Anfragen von irgendeiner Geburtstags-App auf Facebook, die mich unbedingt in ihren Kalender aufnehmen möchte, damit auch ja keiner meiner Freunde meinen Geburtstag verpasst! Diese Apps sind die schlimmsten Trojaner, die es gibt, denn sie fragen eine Unmenge von Daten, unter anderem die User-ID ab und dienen nur einem Zweck – Daten sammeln und ausspähen!
Also bitte – nutzt diese Apps auf keinen Fall! Eure Freunde wissen, wann ihr Geburtstag habt und wenn ihr dieses Datum bei euch in den Informationen eingetragen habt, werden eure Freunde automatisch darauf aufmerksam gemacht – durch Facebook. Da braucht ihr keine App!
Hier noch ein Link dazu: http://www.smmar.de/2012/01/geburtstagskalender-warum-man-nicht-jede-app-auf-facebook-nutzen-sollte/
Wie gestern in einem Artikel auf spiegel.de zu lesen war, musste Facebook zugeben, dass es Fotos, welche von den Nutzern gelöscht worden sind, nicht wirklich gelöscht hat. Wenn man die genau Adresse des Fotos (Deeplink) auf dem Facebook-Server kennt, kann man “gelöschte” Fotos trotzdem immer noch aufrufen.
Das bedeutet, auch wenn das Foto im Fotoalbum und auf der Pinnwand nicht mehr zu sehen ist, existiert es trotzdem noch auf den Servern von Facebook und ist auch weiterhin weltweit abrufbar!
In meinen Augen ein unglaublicher Zustand, der einem wiederrum vor Augen führt, wie wichtig es ist, vorher zu überlegen, bevor man etwas auf Facebook lädt.

Der weltweite Aktionstag für mehr Sicherheit im Internet wird genutzt, um in zahlreichen Veranstaltungen und Workshops rund um das Thema Internetsicherheit aufzuklären und zu informieren.
Klicksafe als Hauptinitiator hat dazu eine eigene Website eingerichtet: www.klicksafe.de/sid
Unter anderem unterstützt auch Facebook den “Safer Internet Day”.
Erstmals wurde dieser Tag 2004 ins Leben gerufen und seither unterstützen mehr als 70 Länder die Aktion. Inititativen wie Frag Finn oder Ins Netz gehen helfen beim sicheren Umgang mit dem Internet und sind für alle Eltern nur zu empfehlen!
auf der Seite der AOK PLUS bei Facebook findet ihr seit vergangener Woche eine Tab Page mit vielen wissenswerten und hilfreichen Tipps zu Privatsphäreeinstellungen und Datenschutz.
Sehr empfehlenswert!
In Anbetracht der aktuellen Diskussion rund um den Facebook-Like-Button möchte ich auf das Thema Datenschutz etwas näher eingehen.
Facebook Social Plugins
Die sind der Stein des Anstoßes für den Konflikt zwischen deutschem Datenschutzrecht und der Reichweitenmessung von Facebook. Dazu muss man wissen, dass Facebook wissen will, was seine Nutzer alles so machen und auf welchen Seiten sie unterwegs sind. Das ist nicht ungewöhnlich, dass wollen viele andere Seitenbetreiber auch, nutzen dafür nur andere Methoden wie Cookies oder messen die Nutzeraktivitäten auf der eigenen Webseite z.B. über Google Analytics. Im Gegensatz zu anderen Methoden hat hier der Nutzer aber keine Möglichkeit, dagegen zu widersprechen oder sich vor Seitenbesuch zu überlegen, ob er dieser Messung zustimmen möchte oder nicht. Denn sobald eine Website mit integrierten Social Plugins von Facebook im Browser angewählt wird, werden auch schon Daten übertragen. Und zwar an einen Server von Facebook, bzw. Akamai (von Facebook für die Reichweitenmessung beauftragte Firma) in den USA. Übermittelt wird beispielsweise die IP des Nutzers und, sofern vorhanden, die Profildaten des eingeloggten Facebooknutzers. Technische Einzelheiten könnt ihr auch in der Bewertung des ULD Schleswig-Holstein nachlesen. Da die Social Plugins auf einer Website immer als erstes geladen werden, sehe ich als Nutzer also erst, ob ich gemessen wurde, wenn es schon zu spät ist.
Nun kann man sich darüber streiten, ob das ein verwerfliches Vorgehen ist oder nicht – gegen deutsches Datenschutzrecht verstößt es offenbar und so muss man abwarten, wie sich die Sache weiterentwickelt. Weiterlesen »
Der deutsche Knigge-Rat hat nun auch für die sozialen Netzwerke ein paar Grundregeln aufgestellt, die, wenn sie befolgt werden, zu einem sicheren und unbeschwerteren Umgang mit den sozialen Medien in jedem Fall beitragen. Er fasst genau das zusammen, was wir in den Workshops den Schülern, Eltern und Lehrern immer versucht haben, mitzugeben. Oder wie Andrea Reitmeier so treffend formuliert: “Im Grunde heißt das also “Privates nicht öffentlich posten”.
Die 7 Knigge-Regeln für den Umgang mit sozialen Netzwerken:
- Alle Sicherheitseinstellungen aktivieren
Prüfen Sie aktiv, welche Daten öffentlich von Suchmaschinen und fremden Personen eingesehen werden können. Selektieren Sie, ob neben Ihrem Profilfoto und Ihrem Namen weitere Informationen angezeigt werden.
- Bilden Sie Freundeskreise
Bei google+ und Facebook können Sie Bekannte und Freunde unterscheiden. Überlegen Sie sich vorab, wen Sie in Ihrem Netzwerk zulassen. Legen Sie darüber hinaus unterschiedliche Kreise bzw. Listen für die unterschiedlichen Personengruppen an: Familie – Arbeit – Sport…
- Schützen Sie bei jedem Eintrag Ihre Privatsphäre
In der Standardeinstellung werden Ihre Pinwandeinträge meist öffentlich gepostet und sind sichtbar. Entscheiden Sie direkt beim Eintragen, welcher Personenkreis diese Nachricht lesen darf. Weiterlesen »
Im französischen Seclin wird Twitter von einer Lehrerin sehr erfolgreich im Unterricht eingesetzt. Die Schüler lesen statt “langweiliger” Lernbücher Tweets vor und sind dabei sehr eifrig bei der Sache.
zum Beitrag
heute auf MDR 1 Radio Sachsen – unser Projekt Social Web macht Schule.
Thema des Expertenrats: Schau hin – was Deine Kinder im Internet tun
zur Website von MDR 1 Radio Sachsen
Sogar in der Lindenstrasse wurde dieses Thema jetzt aufgegriffen. Ein Unbekannter bot Lea für Nacktfotos 500,00 Euro an und sie denkt darüber nach, ohne sich der Folgen bewusst zu sein!
Klar ist: wer sich im Netz einmal nackt macht, der bleibt auch nackt! Dementsprechend fällt auch die Quintessenz im Film von Sabrina Hermsen und Marlene Stube: “Hilfe, ich bin nackt!” aus. Ein sehenswerter Beitrag, der alle zum nachdenken anregen sollte.
Weiter gehts mit der Folge zur Sicherheit im Internet. Heute steht die Sicherheit des eigenen Profils auf dem Programm. Hier geht es darum zu zeigen, wo man die Privatsphäre einstellen kann und was man tun und lassen sollte. Natürlich kann ich nicht alle Netzwerke beleuchten, sondern erklären anhand von Facebook, wie es geht.
Privatsphäreeinstellungen
Zu finden sind diese rechts oben unter dem kleinen Pfeil neben “Startseite”
Dann geht ihr auf “Privatsphäre-Einstellungen” und schon befindet ihr euch in dem Menü, wo es alles mögliche einzustellen gibt.
Erster Punkt: die benutzerdefinierten Einstellungen für Statusmeldungen – hier bestimmt ihr, welcher eurer Freunde welchen Post sehen darf. Diese Einstellung ist dann bei eurem nächsten Post voreingestellt und gilt solange, bis ihr die Sichtbarkeit für einen Beitrag ändert. Facebook nimmt also immer die letzte vorgenommen Einstellung für den nächsten Beitrag.
Zweiter Punkt: Einstellungen, welche Informationen Apps, die Deine Freunde verwenden, von Dir erhalten. Zu finden unter “Anwendungen und Webseiten” und dann “Wie Nutzer deine Informationen an Anwendungen weitergeben, die sie nutzen”. Hier müsst ihr wissen, dass alle Häkchen zuerst einmal gesetzt sind. Fremde Applikationen, die eure Freunde verwenden, können also unter Umständen auf alle Informationen in eurem Profil zugreifen, ohne dass ihr darüber Bescheid wisst.

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