Willkommen bei "Social Web macht Schule" - dem Aufklärungsprojekt für Kinder, Eltern und Lehrer zum sicheren Umgang mit sozialen Netzwerken wie facebook & Co., für Medienkompetenz und gegen Cyber-Mobbing. In Schülerworkshops, Elterninformationsabenden und Lehrerweiterbildungen schließen wir Wissenslücken und geben Handlungsempfehlungen für Problemsituationen.

Datenschutz und Privatsphäre

Soziale Netzwerke wie facebook bilden soziale Beziehungen auf einer Online-Plattform ab. Wie auf einem virtuellen Schulhof können sich die Kinder befreunden, private Nachrichten schreiben, öffentlich diskutieren und Gruppen zu gemeinsamen Interessen bilden. Jedes Mitglied hat eine Profilseite, auf der es sich präsentiert und die Möglichkeit Fotos und Videos hochzuladen, um sie den Freunden zu zeigen. 67% der jugendlichen Internetnutzer haben dabei selbst Fotos/ Filme von sich im Internet hinterlegt und 43% von Freunden und Familie (Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest 2013: 42). 

Rechtliche Probleme

Rechtliche Probleme treten immer dann auf, wenn bei der Nutzung der Funktion die Rechte Anderer missachtet werden, beispielsweise Marken- und Kennzeichnungsrechte, Persönlichkeitsrechte (z.B. bei Cyber-Mobbing) oder Urheberrechte. Das Wichtigste ist in jedem Fall: das Internet ist keine rechtliche Grauzone! Alle Handlungen, mögen sie noch so simpel sein und möglicherweise unbeabsichtigt, können im echten Leben zum Teil schwerwiegende Folgen haben.

Privatsphäre

Andererseits geht es auch darum was noch privat ist – sollte man jeden Schnappschuss der Weltöffentlichkeit zur Verfügung stellen? Und welche Konsequenzen kann das für die Zukunft haben? Der Internetratgeber „Netzdurchblick“ illustriert diese Problematik in dem Video „Check dein Profil, bevor es andere tun“.

In beinahe jedem Netzwerk gibt es die sogenannten "Privatsphäre-Einstellungen". Hier kann Jeder einstellen, welche Informationen er mit welchem Personenkreis teilt. Die Einstellungen sind mitunter recht umständlich und unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter. Gleichzeitig drängen ständig neue Anbieter auf den Markt und verschwinden wieder vom Markt.

Um peinliche Situationen zu vermeiden, wie der norwegische Spot „Lehrerkonferenz“ demonstriert, sollte man sich regelmäßig mit den Privatsphäreeinstellungen der Technologien befassen, die man nutzt.

Gleichzeitig müssen gerade Jugendliche für die Nutzung ihrer Daten sensibilisiert werden, wie der Themenblock „Cyber-Grooming und Sexting“ näher beleuchtet.

Datenschutz

Viele Netzwerke stehen dem Nutzenden scheinbar kostenlos zur Verfügung. Statt mit Geld zahlt man dann allerdings mit persönlichen Informationen. Diese werden unter anderem für personalisierte Werbung genutzt. Dies kann nützlich sein, als notwendiges Übel hingenommen werden oder irgendwann richtig nerven, wie der Fall von Martin Z. „Adresshandel: Das Geschäft mit unseren Daten“ schildert. 


Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (2013). JIM 2013.

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