Willkommen bei "Social Web macht Schule" - dem Aufklärungsprojekt für Kinder, Eltern und Lehrer zum sicheren Umgang mit sozialen Netzwerken wie facebook & Co., für Medienkompetenz und gegen Cyber-Mobbing. In Schülerworkshops, Elterninformationsabenden und Lehrerweiterbildungen schließen wir Wissenslücken und geben Handlungsempfehlungen für Problemsituationen.

Das Team von Social Web macht Schule sagt "Hello world!"

Das Projekt Social Web macht Schule wird in den schönen Räumlichkeiten von der queo GmbH auf der Tharandter Straße beherbergt. Im schönen Dresden steht uns ein Team aus Medienexperten zur Verfügung; Bernhard Kelz unserer Medienanwalt beispielsweise oder unser Consulting-Team, wenn es um technische Neuerungen geht. Im Nebenbüro sitzt auch der Projektinitiator Dominik Bock.

Das Herzstück des Projekts bilden die Trainer_innen, die sich tagein und tagaus furchtlos in die hintersten Winkel Sachsens begeben, um gemeinsam mit Lehrer_innen, Eltern und Schüler_innen ein Zeichen für mehr Köpfchen, aber auch mehr Herz im Umgang mit Sozialen Medien zu setzen.

Warum sie das tun, lest ihr hier:

Mobbing Mops

"Ich mache jetzt hier mit, weil das so ist. Mobbing ist scheiße und vielleicht hab ich auch ein schlechtes Gewissen, weil ich war in meiner Kindheit auch nicht immer nett, aber ja, man kann andere nicht wegen ihrer Körperfülle oder dem Stummelschwanz oder den kurzen Beinen dumm anmachen. Das ist ja mal lustig, aber dann nervt´s und irgendwann auch irgendwie noch mehr. Und nur weil die anderen so Filter über ihre Bilder legen oder irgendwas im Photoshop wegradieren, ist doch unfair. Man ist so wie man ist. Und das ist ok. Also hört auf mit dem Scheiß und sucht euch ein Hobby und lasst die anderen in Ruhe. Ist das genug Erklärung?"

Antonia Frenzel

"Die ersten Schritte im Social Web in meiner Schulzeit waren noch sehr holprig. Damals hat mir niemand einen sicheren Umgang mit den sozialen Medien gezeigt und ich habe mich bei einigen Sachen unsicher gefühlt. Wenn ich heute zurückblicke bin ich zwar froh, dass ich von vielen negativen Dingen verschont geblieben bin, doch hätte ich mit Leichtigkeit in das eine oder andere Fettnäpfchen treten können.

Durch mein Studium der Medienforschung habe ich einen weitreichenden Einblick in die Welt des Social Web bekommen. Nicht nur zahlreiche Studien belegen, dass Social Media Einzug in unser Leben gefunden hat, sondern wir wissen es auch selbst. Wir können rund um die Uhr von fast jedem Ort auf Wissen, Unterhaltung, Onlineshops, Kommunikation und all die anderen nützlichen Sachen zurückgreifen. Doch das alles bringt natürlich auch Gefahren mit sich.

Ich bin der Meinung, dass wir das Internet nicht verteufeln sollten. Es bietet uns eine Vielzahl von Möglichkeiten, die uns das Leben vereinfachen. Die Herausforderung besteht darin, es richtig zu nutzen. Aus diesem Grund engagiere ich mich für das Projekt „Social Web macht Schule“!"

Josephine Schmidt

"Heutzutage ist fast jeder online. Ob mit dem Laptop zuhause oder mit dem Smartphone unterwegs. Die meisten von uns sind vernetzt und können sich ein Leben ohne Internet kaum noch vorstellen. Aber was ist eigentlich dieses „online“ sein?

Eltern und Lehrer reagieren auf Smartphones, WhatsApp, Instagram & Co. meist negativ, da häufig die Aufklärung zu diesen Medien fehlt. Viele Gefahren, die mit dem online-sein einhergehen, können durch bewussten und verantwortungsvollen Umgang verhindert werden. Mit Hilfe des Projektes „Social Web macht Schule“ wird die Unsicherheit über diese neue Medien genommen, sodass ein aufgeklärtes und selbstbewusstes Auftreten im Web 2.0 vermittelt wird.

Innerhalb meines Studiums der Erziehungswissenschaften wurde der Umgang mit dem Internet bewusst gefördert. Die Möglichkeit, Wissen ständig und überall auf der Welt abrufen zu können ist vor allem für die Medienpädagogik ein zentraler Gegenstand, dessen Umgang erlernt werden kann. Diese Erfahrung möchte ich an die Schüler weitergeben, die mit dem Internet als ständigen Begleiter und Helfer aufwachsen.

Ich engagiere mich für „Social Web macht Schule“, da die Kinder und Jugendlichen in diesem Projekt im Mittelpunkt stehen. Ihnen, ihren Eltern und Lehrern die Gefahren des Social Webs zu verdeutlichen und sie im Umgang mit persönlichen Daten zu schulen ist für mich ein wichtiges Anliegen. Gleichzeitig wollen wir zeigen, welche Vorteile und Chancen all die neuen Entwicklungen des Internets mit sich bringen und wie jeder von dieser weltweiten Vernetzung profitieren kann."

Kristin Richter

"Ich bin ein Digital Native.

Das Internet ist für mich selbstverständlich und Alltag. Ich kommuniziere, teile, lerne, poste, like, downloade, frage, spiele, lese, schaue, bewerte, kaufte, vergleiche, höre via Internet und verschiedener Social Media Kanäle. Alles funktioniert für mich instinktiv und mit einer zuverlässigen Sicherheit.

Daten sind die Währung des Internets. Dadurch ist es wichtig sich bewusst zu werden, was es bedeutet, Daten von sich im Internet anzugeben. Dieses Bewusstsein ist aber nicht selbstverständlich.

Es gibt zu viele Möglichkeiten sich in den Datenfluten zu verlieren und Fehler zu begehen. Im Gegensatz zu Digital Natives lernen Kinder heute nicht mehr „mit dem Internet mit“ wie ich damals, sondern werden sofort vor die riesigen Möglichkeiten gestellt. Es ist fast unausweichlich, dass dabei Probleme entstehen. Es ist nicht leicht, alles im Blick zu haben, was im Internet möglich ist, dafür ist es zu viel und wächst zu rasant.

Aber ein sicherer Umgang mit dem Internet ist erlernbar. Es ist ein Ort, an dem für jeden etwas dabei ist und jeden willkommen heißt, wenn man nur weiß wo man wie nach was suchen muss. Mit dem Projekt „Social Web macht Schule“ möchte ich das Bewusstsein der Schüler, Eltern und Lehrer stärken, was das Internet alles kann und mit was wir dafür geradestehen."

Hendrik Pigola

"Ich nutze Soziale Medien, seit ich ein Teenager bin, manche auch schon länger. Heute bin ich dankbar für die damals mangelnde Möglichkeit oder den Verzicht darauf, manche selbstgedrehten Videos auf YouTube hochzuladen. In der Schule bekam ich bei anderen mit, wie einen Gerüchte und Witze über solche Veröffentlichungen on- und offline heimsuchen können. Ich kann mich tatsächlich noch gut an eine Zeit ohne Smartphones erinnern. Im Laufe der Jahre musste ich feststellen, wie sehr die Hemmschwelle, etwas aufzunehmen und zu posten, sinkt, wenn all dies überall und unmittelbar mit einem Gerät möglich ist.

Doch seit die Debatte um den richtigen Umgang von Kindern und Jugendlichen mit dem Internet existiert, ärgert mich die Einseitigkeit vieler Lösungsvorschläge. Es sollte keine Angst vor dem Internet geschürt und kein allgemeines Verbot der Nutzung ausgesprochen werden. Dieses Vorgehen führt in meinen Augen lediglich dazu, dass dem jungen Menschen die Möglichkeit genommen wird, sich zur rechten Zeit mit einem wichtigen Medium auseinanderzusetzen. Denn egal, ob man früher oder später Kontakt damit hat: Umgang mit dem Internet braucht Erfahrung.

Ich möchte dafür eintreten, dass Schüler nicht nur die Möglichkeit, sondern auch die Fähigkeiten zur Nutzung des Internets vermittelt bekommen. Es gilt, ein Verantwortungsbewusstsein für Soziale Medien zu erarbeiten."

Marcel Burghardt

„Das Social Web - unendliche Weiten. Viel Raum um sich zu verirren, um unbedarft Gefahren zu begegnen, die man (noch) nicht einschätzen kann, aber auch eine Fundgrube an Möglichkeiten.

Ich bin mit dem Internet aufgewachsen, zunächst am heimischen PC, später dann mobil mit dem Smartphone. So Google ich nach interessanten Restaurants, kaufe Sneaker bei Amazon, chatte mit Freunden bei Facebook und schaue Nachrichten mittlerweile nur noch bei YouTube – kurz ich bin täglich im Netz unterwegs.

Nicht erst seit gestern wird in dem Zusammenhang auch über Themen wie Cybermobbing, Datenschutz und Shitstorms diskutiert. Was macht Facebook eigentlich mit meinen Daten? Warum macht jeder Selfies und wo landen diese Bilder eigentlich?

Ich engagiere mich bei Social Web macht Schule, weil es mir ist es wichtig den Blick zu schärfen und ebenso den Raum für perspektivisches Denken zu öffnen. Es reicht nicht das Social Web zu verteufeln, wegzusehen und Smartphones an unseren Schulen zu verbieten. Stattdessen sollten wir die Kids zu einem verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Medien schulen. Potentiale hervorheben und nutzen, aber ebenso Gefahren bewusstmachen.“

Kristin Wrubel

"Ich möchte nicht mehr ohne meinen Google-Account leben – auch nicht ohne Internetshopping, Videotelefonie, Mediatheken, Blogs oder alle möglichen Apps, die mein Leben erleichtern.

Aber ich bin auch heilfroh, dass ich ohne Internet aufgewachsen bin. Während ich mich mit dem Internet vertraut gemacht habe, lag meine Pubertät hinter mir und meine Vernunft kehrte langsam zurück. Das Internet und ich konnten uns auf einen bewussten Umgang miteinander verständigen – ein Glück das Schülerinnen heutzutage leider nicht mehr zu Teil wird.

Die Geschichten von Amanda Todd, Laura oder all den Cybermobbing Betroffenen, denen wir an Schulen in Sachsen begegnen, erschüttern mich. Cybermobbing kann jeden jederzeit treffen und die Weltöffentlichkeit schaut zu.

Aus diesem Grund engagiere ich mich im Projekt „Social Web macht Schule“."