13. April 2016 | Wie sich der Unterricht in Zukunft ändern wird…

Schüler/-innen die mit der modernen Technologie aufwachsen werden als „Digital Natives“ bezeichnet. Für sie gehören Smartphones und Tablets zum festen Bestandteil ihres Lebens. Lehrpläne und die Ausstattung von vielen Schulen hingegen scheinen die positiven Aspekte von Medien oftmals zu unterschätzen.

Laptops oder Tablets können, wenn sie im Unterricht einbezogen werden, das Lernerlebnis von Schüler/-innen indirekt positiv beeinflussen. Zum einen werden die Jugendlichen aktiver im Unterricht involviert. Teamarbeit wird stärker gefördert und die Motivation somit aufrechterhalten.
Jede/-r Schüler/-in lernt auf seine eigene Art und Weise am effektivsten. Durch die Nutzung von neuen Technologien im Unterricht besteht die Möglichkeit, dass sie unabhängig lernen. Schwächen können individueller behoben und Stärken schneller gefördert werden. Weiterhin können Laptops und Tablets zu einem persönlicherem Lernerlebnis führen und sollten aus diesem Grund im Unterricht aktiv verwendet werden. Lehrer verfügen auch währenddessen die Kontrolle über die Situation. Über das Hauptdisplay können die Tablets abgerufen werden. Lehrer/-innen können die Tablets zu ihrem Vorteil verwenden, indem zum Beispiel der Stoff der letzten Stunde über ein Abfragesystem erfragt werden kann. Diese Methode ist präziser als die Abstimmung über Handzeichen.

Ein umsetzbares Modell wäre der ‚Flipped Classroom‘ (dt.: umgedrehter Unterricht). Hierbei schauen sich Schüler eine vom Lehrer aufgenommen Stunde an oder bekommen mediengebundene Arbeitsaufträge, die außerhalb der Schule erledigt werden. Die Ergebnisse werden anschließend im Unterricht mit dem/der Lehrer/-in ausgewertet und besprochen. Die Lehrer/-innen entwickeln sich weiter zum Tutor und Vermittler. Das erleichtert eine persönlichere Bindung zu den Schülern herzustellen.

Die Umsetzung der neuen Technologien im Unterricht braucht seine Zeit und wird schrittweise eingeführt. Das Whiteboard wird seit längerem in einigen Schulen angewendet. Dieses ermöglicht das Schüler/-innen interaktiv im Unterricht teilnehmen können und zeigt die Bewegung in zukünftige Entwicklungen an.

Sony konnte bereits mit Hilfe von interaktiven Projektoren die Zusammenarbeit zwischen Lehrer/-innen und Schüler/-innen in der Avgoulea-Linardatou-Schule in Athen verbessern. Die Pädagogen berichteten, dass sowohl die Zusammenarbeit als auch die Konzentration der Schüler sich verbessert hat.

Trotz der vielen Vorteile der neuen Medien können bei unbedachter Nutzung negative Folgen entstehen. Social Web macht Schule engagiert sich für einen bewussten, selbstverantwortlichen und fairen Umgang mit modernen sozialen Medien. Diese Auseinandersetzung ist unverzichtbar, denn unüberlegte Nutzung kann zu langwierigen Auswirkungen führen. Mögliche Folgen erstrecken sich von Cybermobbing, Internetsucht und Sexting bis zu Missbrauch von Privatsphäre. Social Web macht Schule stellt in Weiterbildungsangeboten für Lehrer/-innen die meist genutzen Sozialen Netzwerke mit ihren Potenzialen und Risiken vor. Außerdem wird näher erläutert wie Cybermobbing vorgebeugt werden kann und Reaktionsmöglichkeiten aufgezeigt. Zukünftige Entwicklungen im technologischen Bereich können nur mit kompetenter Nutzung realisiert werden. Aus diesem Grund ist eine Aufklärung durch Social Web macht Schule besonders wichtig.

tablets

Autor: Sylvia Stegmann

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *